Die letzten Tage in der ‚alten‘ Routine

Nun ist es soweit, die ersten Umzugskartons sind gepackt, der erste Koffer ist gepackt und es wird immer leerer in meiner Wohnung. Die letzte Woche ist angebrochen, das letzte Wochenende steht vor der Tür.

Das Chaos ist sozusagen ausgebrochen, ein letztes Mal noch wird aussortiert: was brauche ich nach der Reise wirklich noch? Bürosachen & Co werden schnell in die Kiste gepackt, das wird in Ruhe sortiert, wenn ich wieder bei meinen Eltern bin.

Seit Donnerstag ist jeder Tag durchgetaktet, die letzte Woche heißt auch verabschieden von den lieb gewonnen Freunden & Kollegen. Die Abschiedskarten schreiben sich langsam von selbst, jeder Moment wird nun wichtig und man schätzt die gemeinsame Zeit mit allen nochmal mehr als man sonst hat – es hat ja schließlich ein Ablaufdatum bekommen.

So melancholisch das nun auch klingen mag, so schön ist es doch, es tut gut nochmal alle zu sehen, sie alle in die Arme schließen zu können, klar rollt die eine oder andere Träne, aber das ist schließlich ja auch ein Zeichen, wie schön die Zeit zusammen war und wie wichtig die Person einem geworden ist.

Auf der anderen Seite sinkt die Realisierung immer mehr: ich mach das wirklich und in 1,5 Monaten geht es echt los. Die ersten Träume lösen die Arbeitsträume nachts ab und auf einem träum ich, ich sitz im Flugzeug und hab meinen Pass vergessen 🙂

Mein Kopf zeigt mir: es ist soweit, er schließt das Kapitel Arbeit immer mehr ab, es werden noch die letzten Seiten umgeblättert bevor am Mittwoch dieses Kapitel/Buch nun endgültig abgeschlossen wird.

Ich freu mich auf die letzten Tage, die mir nun noch bleiben, die Einkaufsliste für Wiener Souvenirs für die Familie ist im Kopf vorgeschrieben, die nächsten Tage werden so viele wichtige Momente beinhalten. Ich freu mich drauf alle nochmals zu sehen, mit ihnen zu lachen und nochmals durch die Stadt zu streifen, um mich auch von ihr zu verabschieden, wobei klar ist, als Touri werde ich definitiv nochmal wieder kommen und diejenigen besuchen, die dann noch dort wohnen!

Es ist bald Zeit, das eine Kapitel zu schließen, die Flügel flattern schon mal zaghaft in Richtung Freiheit, auf bald, euer Freigeist on the Road! 🙂

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