Diese Zeilen schreibe ich, als ich schon in Erding bin, doch ich möchte euch nochmals mitnehmen auf eine etwas andere Touri-Strecke durch Wien:
Wir starten im 08ten Bezirk in Wien, zum Stärken vor der Tour kann ich euch das Cafe Tagsüber empfehlen, das ist sehr gemütlich und hat super gutes Frühstück.

Im 08ten Bezirk findet ihr ein paar Kirchen, von dort führt euch der Weg weiter in den 15ten Bezirk zum Wilden Mann, einem ehemaligem wie auch heute erhaltenen Gasthof.

Zurück geht der Weg in die Thurygasse, wo heute ein Haus steht, das laut der Legende früher quer durch die Stadt flog, wie es seinem Besitzer beliebte – ob dem heute immer noch so ist?

Weiter gehts von der Thurygasse zur Porzellangasse & dem jüdischen Friedhof in Richtung Donaukanal. Auf den jüdischen Friedhof kommt man aktuell nicht, doch es soll dort einen Fischgrabstein geben. Am Donaukanal angekommen gibt es auch hier 2 Wiener Legenden, bevor ihr euren Füßen eine Pause gönnt und in die U-Bahn steigt zum Praterstern.
Um den Prater reißen sich so einige Geschichten & Legenden, wie z.B. wie der Name entstand und wie der Prater schließlich nicht nur den Adeligen, sondern für alle geöffnet worden ist. Bis hinunter zum Lusthaus Kreisel könnt ihr der Prater Hauptallee folgen und kehrt dort einfach wieder um, bevor ihr auf Höhe des Würstelpraters in die Leopoldstadt einbiegt und wieder am Donaukanal herauskommt.

In der Leopoldstadt wie auch am dortigen Donaukanal warten so einige kleine Geschichten auf euch, unter anderem findet ihr noch ein Bild auf einer Hauswand, welches die Adeligen im Prater zeigt.

Wem die Füße noch nicht zu sehr schmerzen, der kann auch noch weiter über den Schwedenplatz bis hin in den 03ten Bezirk bei Wien Mitte wandern, hier gibt es noch eine Straße, wo man die Personen zählen sollte, die gleichzeitig mit einem sie betreten, wie auch eine weitere Kirchengeschichte.
Doch zu diesem Zeitpunkt schmerzten die Füße schon so sehr, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle 111 Legenden zu besichtigen, so war es doch eine super Gelegenheit nochmals die Stadt auf anderen Wegen kennenzulernen.
Da mich das Buch so begeistert hat, habe ich es zum Abschied einer meiner Kolleginnen vererbt und sie auf die Spuren der Legenden in Wien geschickt.
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