Darwin ist die perfekte Ausgangsbasis für einen Roadtrip in den Kakadu & Litchfield Nationalpark. Zwei Nationalparks, die zwar wunderschön, aber viel zu unbekannt sind!
Dieser Roadtrip ist auf eine gute Woche ausgelegt, ihr fahrt weniger als 300 km pro Tag und seid immer vor Einbruch der Dunkelheit in eurer nächsten Unterkunft – gerade das ist in Australien wichtig, da vor allem nachts noch mehr Wildunfälle mit Kängurus/Wallabys passieren als bereits am Tag!
Achtung für die meisten Nationalparks und Stopps unterwegs braucht man ein Tagesticket im Nationalpark, das kann man auch schon im Vornherein buchen.
Tag 1: Darwin Mietwagen Abholen – Charles Darwin NP – Nightcliff – Darwin
Fahrtkilometer: 40 km // Fahrzeit: 1 h
Abholen könnt ihr euren Mietwagen entweder an ausgewählten Stationen in der Innenstadt, meist gibt es aber mehr Angebote mit Abholung am Flughafen.
Um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen, fahrt ihr am besten erstmal in Ruhe vom Flughafen zurück zu eurer Unterkunft oder zum nächsten Supermarkt – Darwin ist eine Kleinstadt, viel Verkehr herrscht hier nicht außer ihr seid auf der Hauptstraße unterwegs.
Der Besuch im Supermarkt vor eurem Aufbruch morgen ist obligatorisch, Supermärkte gibt es so gut wie keine in den Nationalparks oder nur mit sehr restriktivem Angebot und erhöhten Preisen! Daher ist es sehr ratsam, dass ihr noch ein paar Grundlagen für die nächsten Tage einkauft, die nicht unbedingt gekühlt werden müssen tagsüber, damit ihr unterwegs gut versorgt seid.
Essentielle Lebensmittel & Ausrüstung , die ihr mit haben solltet: Wasservorrat für 1 Woche pro Person, Müsliriegel, Obst oder andere kleine Snacks für zwischendurch, Frühstücksverpflegung wie z.B. Müsli und haltbare Milch (die meisten Unterkünfte, die ich euch vorschlage sind ohne Frühstück), Softdrinks oder Säfte für den Zucker zwischendurch (es wird sehr heiß mittags, euer Körper dankt es euch), Sonnencreme & After Sun Creme.
Ein kleiner Ausflug lohnt sich von Darwin zum Charles Darwin Nationalpark (NP) , ein kleiner NP vor den Toren der Stadt, circa 15-20 Minuten Fahrtzeit (15 km). Hier gibt es ein paar Wander-/Spaziergang-Pfade und ihr habt einen guten Ausblick auf die Skyline von Darwin. Der kleinste Rundweg dauert nicht länger als 10 Min zu Fuß, es gibt auch längere Wege – genug Wasser, Sonnencreme & Mückenspray (Tropenversion gegen das Dengue Fieber) nicht vergessen!




Innerhalb von max. 20 Min Fahrtzeit (13km) vom NP erreicht ihr das Nightcliff Jetty mit Steinstrand bzw. Sandstrand ein paar Minuten Fahrtzeit weiter.
Zuerst geht ihr auf dem Bootssteg (Jetty), denn von hier habt ihr einen tollen Blick auf das Meer, Darwin am Horizont und die Küste von Nightcliff. Danach könnt ihr ein wenig am Steinstrand spazieren und dem frühen Sonnenuntergang zuschauen.
Wer Badesachen mitnimmt, kann sich den Sandstrand ein paar Meter weiter anschauen.
Achtung: Sonnenuntergang ist im Top End in den Wintermonaten (Juni bis August) schon zwischen 18 bis 19 Uhr. Man sollte als Tourist wirklich nicht gleich zu Anfang im Dunkeln fahren, es hüpfen zu gerne Wallabys & Co vor euer Auto und viele Mietwagenanbieter schließen gerne mal die Schäden durch Kängurus/Wallabys aus ihrem Versicherungsschutz aus!
Zurück nach Darwin kommt ihr in guten 20 Minuten reiner Fahrtzeit (12 km).


Tag 2: Darwin – Corroboree Billabong River Sunset Tour
Fahrtkilometer: 90 km // Fahrzeit: 1:15 h
Heute geht euer Roadtrip so richtig los! Zum Eingewöhnen warten heute nur 90 km auf euch, der Tagesplan sieht heute die Fahrt von Darwin nach Corroboree vor den Toren zum Kakadu NP vor.
Die erste Strecke geht von Darwin zum Fogg Dam Conservation Reserve: 67 km und ca. 1 h Fahrtzeit. Dort angekommen findet ihr eine kleine & enge Straße – Achtung langsam fahren, die Straße ist beidseitig befahren und bietet nur wenige Ausweichmöglichkeiten! Direkt neben dem Straßenrand geht es schon in den Sumpf. Von einer Aussichtsplattform habt ihr einen schönen Blick auf das Sumpfland, mit etwas Glück seht ihr auch Vögel oder Krokodile.





Weiter gehts nach dieser kurzen Pause in Richtung Corroboree. Auf eurem Weg liegt noch das Window on the Wetlands, das ist 14 kmund eine gute 1/4 h Fahrtzeit weiter vom Conservation Centre. Hier lernt ihr in einem Info Centre paar interessante Infos zur Gegend und könnt auf den Aussichtsturm steigen. Da das Ganze auf einem Hügel liegt, habt ihr eine tolle Aussicht auf die Gegend:




Euer letzter Fahrtabschnitt bringt euch schließlich 26 km bzw. eine 1/2 h später nach Corroboree.
Achtung: ab hier sitzen gerne einige Wallabys am Wegesrand, daher bitte vorausschauend & vorsichtig fahren. Das Auto hinter mir hatte einen Unfall am hellen Tag mit den Tieren, sie springen gerne plötzlich auf die Straße!
Hier in Corroboree startet die Corroboree Billabong Cruise von Wetland Cruises, ich empfehle die 2.0 Hour sunset cruise Tour mit Shuttle Pick Up von der Corroboree Park Tavern. Die Tour kostet mit Shuttleservice ca. 105$, ihr werdet gegen 16:00 Uhr abgeholt und seid dann um 16:30 Uhr beim Boot.
Als Übernachtungsort bietet sich die Corroboree Park Tavern an, das ist ein Campingplatz mit Cabins/Zimmern für alle ohne Zelt oder Campervan. Über Booking.com gebucht kostete hier ein Budget Double Room 70$. Das Zimmer ist sehr einfach, man teilt sich Dusche & Toilette mit dem Zimmer nebenan, die Wände sind sehr dünn, aber das Bett sehr bequem und ausreichend für eine Nacht.


Ich würde euch empfehlen euren Tag so zu planen, dass ihr gegen 14 Uhr in Corroboree seid, dann könnt ihr euch noch etwas ausruhen im Zimmer, bevor es zur River Cruise geht.
Die Fahrt mit dem Shuttle dauert gute 15-20 min, vor Besteigen des Bootes unbedingt nochmal ordentlich mit Mückenspray einsprühen. Die Fahrt ist super angenehm und interessant, die Bootskapitäne (gleichzeitig euer Guide) halten viel nach Krokodile und einheimischen Vögeln Ausschau. Der Billabong ist ein stehendes Gewässer und gerade nach der Wetseason führt er noch viel Wasser, wodurch ihr einige Tiere sehen könnt.
Den Sunset beobachtet ihr vom Boot aus, danach geht es zurück zur Anlegestelle. Das Shuttle bringt euch dann zurück zur Tavern, spätestens jetzt herrscht große Wallaby Gefahr, ich war so froh, dass ich nicht selbst fahren musste!
Zum Abendessen empfehle ich euch, in der Tavern zu essen. Drum herum gibt es sonst nichts und das Essen ist lecker. Die Fish & Chips waren lecker & preiswert, andere von der Tour haben sich eine Pizza bestellt, diese war sehr großzügig belegt und wohl auch sehr lecker.
Nach euren ersten Wallaby & Krokodil Sichtungen heute geht es dann auch ins Bett, morgen geht es in den Kakadu Nationalpark!

















Tag 3: Corroboree – Jabiru – Ubirr – Jabiru (Kakadu NP)
Fahrtkilometer: 255 km// Fahrzeit: 2:45 h
Heute steht die erste längere Fahrt an, heute geht es in den Kakadu Nationalpark!
Achtung: ausschlafen, wie wir es aus europäischen Unterkünften kennen, ist hier nicht – meist ist hier überall Check Out um 10 Uhr morgens.
Bevor ihr losfahrt, solltet ihr bei der Tavern noch volltanken, man weiß hier nie, was passiert bzw. wie viel der Sprit noch weiter in den NPs kostet, also besser Safe than Sorry sein!
Die Fahrt von Corroboree bis nach Jabiru bzw. dem Bowali Visitor Centre bei Jabiru sind 165 km,dafür solltet ihr gute 1,5 h bis 2 h einplanen, unterwegs werdet ihr bestimmt anhalten beim Eingang vom Kakadu NP.
Achtung: Toiletten oder so gibt es unterwegs keine, erst in Bowali!
Unterwegs kommt ihr am Kakadu Nationalpark Entry Schild vorbei, hier vom Highway abzufahren lohnt sich! Dort gibt es ein paar Info Tafeln zum NP, eine Übersichtskarte und Infos zum Aborigines Cultural Erbe, das Durchlesen lohnt sich, man lernt schon viel über die Kultur der Ureinwohner dieser Region.



Auch im Bowali Visitor Centre geht es viel um die Aborigines, aber auch viel um die Entstehung bzw. Geschichte des Ortes. Da es kostenlos ist, kann ich euch den Abstecher nur empfehlen. Außerdem bekommt ihr dort Tages aktuelle Infos, welche Straßen im NP offen oder geschlossen sind (viele Dirtroads/Geländewagenstrecken sind zum Ende der Wet Season oft noch geschlossen).





Vom Bowali Visitor Centre sind es nur noch 5 km bis nach Jabiru. Für die Nacht kann ich euch die Aurora Kakadu Lodge empfehlen – eine meiner liebsten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Roadtrip. Gebucht über Expedia kostete mich die Nacht im Lodge Room with Shared Bathroom 129,00€ – teuer aber der Campingplatz ist super süß, hat einen tollen Pool und die Waschhäuser sind in Ordnung. Außerdem sind wir hier im Tourismus Zentrum, viel günstiger wird schwierig, wenn man kein Zelt oder Campervan hat.




Da mich die Fahrt doch etwas erschöpft hat, entschied ich mich für eine Runde im Pool abkühlen, bevor es nach Ubirr geht – die Abkühlung wird auch euch gut tun!
Ubirr ist für seine Rock Art der Aborigines bekannt und liegt 42 km bzw. eine gute 1/2 h bis 3/4 h außerhalb von Jabiru (kostenloser Eintritt). Die Felsenmalereien könnt ihr auf einem Rundweg betrachten, mein Highlight ist die Aussicht auf die Gegend drum herum.
Viele kommen hier zum Sunset her. Wer sich das Fahren im Dunkeln zutraut bzw. schon öfter im Dunkeln in Australien gefahren ist, kann dies natürlich tun. Aber auch ohne Sunset lohnt sich die Aussicht wirklich.











Zum Abendessen kann ich empfehlen, auf dem Campingplatz zu essen, das Restaurant ist direkt beim Pool, preislich für Budget-Reisende schon heftig, aber sehr lecker.
Bevor ihr ins Bett geht, kann ich euch einen Blick auf den Sternenhimmel sehr empfehlen, man ist hier schon weit draußen und hat einen fantastischen Blick – der auf Bildern nie so rauskommt wie in echt.


Tag 4: Jabiru – Yellow Water River Cruise – Pine Creek (Kakadu NP)
Fahrtkilometer: 230 km// Fahrzeit: 2:45 h
Nach eurer Nacht in Jabiru geht es heute weiter durch den Kakadu Nationalpark bis nach Yellow Waters für eine River Cruise. Danach verlasst ihr den Kakadu Nationalpark und übernachtet in Pine Creek.
Die Fahrt von Jabiru bis nach Cooinda (Startpunkt für eure Cruise) sind circa 45 Minuten bzw. 60 km.
Ihr könnt euch also morgens Zeit lassen, der Supermarkt in Jabiru hat morgens geöffnet. Dort bekommt ihr auch gute Sandwiches, die sie für circa 10 bis 15 Dollar frisch für euch richten. In Pine Creek kann man nur essen gehen, es gibt keinen Supermarkt, für mich war das Sandwich aus Jabiru letztendlich dann ein Abendessen – zwischendurch auch mal lecker und ausreichend!
Die River Cruise findet entweder um 11:00am, 01:15pm oder 2:45pm statt – ich würde euch die 01:15pm Tour empfehlen, dann habt ihr keinen Stress aus Jabiru loszufahren, da auf dem Weg auch ein paar Highlights auf euch warten. Ihr könnt z.B. euch das Mirray Lookout anschauen – hier solltet ihr aber ordentlich Zeit einplanen, man braucht wohl 1,5 h hin & zurück und der Weg ist sehr steil bzw. Schlecht ausgeschildert – am besten also nicht alleine gehen und genug zu trinken mitnehmen! Es wird im Top End auch im Winter sehr heiß mit bis zu 30 Grad täglich, also sollte man hier wirklich mehr als genug Zeit einplanen, wenn ihr abends noch nach Pine Creek möchtet, dann solltet ihr es wie ich auslassen.
Kurz vor Cooinda gibt es auch nochmal ein Cultural Centre, der Besuch dort lohnt sich.
Die Yellow Water River Cruise, gebucht über Kakadu Tourism kostet sie 105$, startet ab dem Cooinda Campground, dort werdet ihr mit einem Bus Shuttle zur Anlegestelle gebracht. Die Cruise ist sehr schön, man sieht viele Krokodile – mehr sogar als auf der Corroboree Billabong River Cruise, außerdem sieht man noch viele andere Vogelarten und die Landschaft ist ganz anders als in Corroboree – es ist es also definitiv wert, beide Cruises zu machen.













Nach eurer Tour geht es dann zurück ins Auto, jetzt steht die längste Autofahrt an: Von Cooinda geht es bis nach Pine Creek, für die 165 km solltet ihr mindestens 2 h Fahrzeit oder mehr einplanen. So kommt ihr noch im hellen in Pine Creek an.
Als Übernachtung empfehle ich euch das Pine Creek Railway Resort – in Pine Creek – die Rezeption bzw. Bar ist ein alter Railway Waggon und auch die Cabins sind in solchen untergebracht. Außerdem hat das Resort einen netten kleinen Pool – genau richtig nach der langen Autofahrt vorher. Gefunden habe ich die Unterkunft einfach in Google, gekostet hat ein Single Demountable Budget Room 95$ die Nacht. Die Rezeption ist nachmittags schon geschlossen, eure Check In Details findet ihr an der Tür zur Rezeption.
Tag 5: Pine Creek – Batchelor – Buley Rockhole – Florence Falls – Batchelor (Litchfield NP)
Fahrtkilometer: 255 km // Fahrzeit: 3:30 h
Heute geht es weiter in den Litchfield Nationalpark!
Nach eurer Nacht in Pine Creek steht heute die Fahrt nach Bachelor an. Der direkte Weg sind 150 km/1,5 h. Auf eurem Weg entlang des Stuart Highway Richtung Darwin gibt es auch als Alternative eine Scenic Route. Diese kann ich euch auch nur empfehlen, man fährt durch ganz tolle Landschaften und kann einen Stopp bei den Robin Falls machen – Achtung hier kommt man nur auf einer Dirtroad (Schotterpiste) hin, ob ihr euch das zutraut oder eure Entscheidung – ich hatte es weggelassen, weil mein Mietwagenvertrag sehr streng war, was ungeteerte Straßen angeht. Laut anderen Reisenden sind die Falls aber wohl auch sehr schön.
Der Panoramic Drive endet kurz vor Adelaide River – ein kleines Städtchen gut für eine kleine Fahrtpause bevor es weiter nach Bachelor geht.
Bachelor ist das südliche Tor zum Litchfield Nationalpark und eine gute Basis für eure Übernachtung. Über Agoda.com gebucht kostete ein Cabin mit Shared Bathroom im Batchlor Holiday Park 85$ die Nacht. Der Campingplatz sowie das Zimmer sind nichts besonderes, aber man ist eh nur zum Schlafen dort, es gibt auch einen kleinen Pool am Platz.
Falls ihr auf dem Weg in die Litchfield Nationalpark Rauch von einem Feuer/Waldbrand seht, so ist das leider hier normal. Um unkontrollierte Buschfeuer zu vermeiden, gibt es hier kontrollierte Burnoffs. Leider sagt einem das niemand, wenn man dort ist, mich hat das gerade am Abend sehr verunsichert. Aber man kann immer die Einheimischen fragen, ob es sicher ist, in den Park zu fahren oder nicht.
Man kann die wichtigsten Orte des Litchfield NP an einem Tag machen, aber ich würde euch empfehlen, euer Programm auf 1.5 Tage aufzuteilen. Zwar fahrt ihr dann ein paar Kilometer doppelt, aber habt ihr mehr Zeit für die einzelnen Sehenswürdigkeiten.
So fahrt ihr am Nachmittag von Bachelor bis zu den Magnetic Termite Mounds, das sind ca. 35 km/1/2 h.








Von den Magnetic Termite Mounds aus geht es weiter zum Buley Rockhole – 9 km/10 Minuten. Das Rockhole ist wirklich toll, hier wartet ein Flusslauf auf euch, wo ihr euch abkühlen könnt – bei den hohen Temperaturen hier wirklich super angenehm! An einer Stelle ist es auch mehrere Meter tief – daher kann man hier von den Ufersteinen springen und nach unten tauchen.




Von dem Buley Rockhole bis zu den Florence Falls ist es nur noch eine Fahrzeit von 5 Minuten. Es gibt eine Aussichtsplattform, die nur ein paar Minuten weg vom Car Park ist. Von dort könnt ihr über 135 Stufen nach unten zum Waterhole hinabsteigen und im Waterhole schwimmen.



Von den Florence Falls geht es vor Sonnenuntergang zurück nach Bachelor, das sind insgesamt 46 km bzw. Gute 40 Minuten. Solltet ihr essen gehen wollen, so kann ich euch das Restaurant beim Litchfield Outback Resort empfehlen (direkt neben dem Bachelor Holiday Park). Zwar war ich dort nicht zum Abendessen, aber habe das Frühstück probiert und das war sehr lecker.
Tag 6: Batchelor – Tolmer Falls – Wangi Falls – Berry Springs (Litchfield NP)
Fahrtkilometer: 150 km // Fahrzeit: 2:00 h
Heute geht es zurück in den Litchfield Nationalpark, zunächst fahrt ihr wieder von Bachelor aus an den Termite Mounds, Buley Rockhole sowie Florence Falls vorbei.
Als Nächstes Highlight warten die Tolmer Falls auf euch. Hier ist der 1.5 km lange Rundweg am Flussbett entlang bis zum Lookout Point der Tolmer Falls zu empfehlen, der Weg ist nicht allzu schwierig und ihr braucht nicht lange.





Von den Tolmer Falls aus ist es nicht mehr weit bis zu den Wangi Falls – insgesamt ist es von Bachelor bis zu den Wangi Falls 67km/1h weit.
Sobald die Krokodile aus dem Flussbett der Wangi Falls verschwunden sind, kann man in den Wangi Falls auch schwimmen, sehr erfrischend bei den heißen Temperaturen in der Gegend.


Ein letzter Stopp wartet auf euch bei den Cascades – zum Ende der Wet Season & Beginn der Dry Season sind die Lower Cascades noch gesperrt. Die Wanderung zu den Upper Cascades hat es wirklich in sich und ist sehr anstrengend. Schon zu Beginn der Dry Season ist schon fast kein Wasser mehr im Flussbett, leider trocknet es aufgrund der Hitze fast immer komplett aus. Mitte Juni war hier nicht mehr viel Wasser vorhanden, daher kann man zwar baden gehen, aber sehr erfrischend ist es nicht. Die Aussicht unterwegs ist die Wanderung aber durchaus wert.






Nach den Cascades verlasst ihr den Litchfield Nationalpark und fahrt in ca. 85 km nach Berry Springs. Wenn es hier brennt, dann muss man leider durchfahren, solange die Straße noch frei ist, da man ansonsten einen riesigen Umweg fahren muss.
Für eure Übernachtung kann ich euch ein Cabin im AAOK Lakes Resorts & Caravan Park in Berry Springs empfehlen. Gebucht über Expedia kostete ein Cabin ca. 102$ die Nacht. Man hat hier einen eigenen kleinen Mietwohnwagen, am Platz kann man auch gut und preiswert zu Abend essen. Für eine Erfrischung nach der Fahrt heute sind die Quellen im Berry Springs Nature Park zu empfehlen. Dies ist ein kleiner Flussbereich mit Quelle, wo man super schön schwimmen kann, das Wasser ist auch fast durchgehend warm. So klingt ein schöner Tag aus und man erholt sich gut von der Fahrerei.




Tag 7: Berry Springs – Territory Wildlifepark – Darwin
Fahrtkilometer: 60 km // Fahrzeit: 45 Min
Heute bricht euer letzter Tag des Roadtrips an – die Strecke zurück nach Darwin ist nicht mehr weit, davor wartet noch ein letztes Highlight auf euch: der Territory Wildlife Park in Berry Springs (40$ auf der Website vom Park). Der Park ist direkt in Berry Springs und wartet mit mehreren Tier-Vorstellungen am Tag auf euch. Je nach eurer Vorliebe für die verschiedenen Tierarten könnt ihr direkt früh morgens in den Wildlife Park fahren oder ihr macht noch einen Stopp für eurer Frühstück im Johnny’s Dine-In Takeaway – das Frühstück hier ist sehr lecker und nur zu empfehlen:

Der Territory Wildlife Park hat beherbergt die Großzahl von allen im Northern Territory einheimischen Tiere, nicht alle werdet ihr auf eurem Roadtrip gesehen haben.
Hier warten u.a. folgende Vorstellungen auf euch: Wallaby Muster, Dingo Talk, Pelican Brekky, Buffalo Talk, Flight Deck Presentation, On the Glove Encounter, Scaly Friends, Secret Creatures Encounter, Oolloo Sandbar River Ray Feeding, Nocturnal House creature feature, Flight Deck Training Presentation.
Wenn ihr zum Park kommt, erhaltet ihr eine Broschüre mit den aktuellen Vorstellungszeiten und könnt danach euren Tag planen.
Was ihr euch definitiv nicht entgehen lassen solltet, ist die Flight Deck Presentation, das ist die Hauptattraktion bzw. Hauptshow des Parks.
Für euren Parkbesuch solltet ihr circa 3h einplanen, zwischen den Shows könnt ihr noch die Gehege im Park besuchen.










Mit eurem Besuch des Territory Wildlife Park in Berry Springs geht euer Roadtrip zu Ende. Die Strecke von hier zurück nach Darwin ist ca. 50 km weit, ihr werdet nicht mehr als eine 3/4 Stunde brauchen.
Tanken solltet ihr vor der Rückgabe eures Mietwagens am Flughafen eher in der Stadt, hier ist das Benzin bis zu 20 Cent günstiger pro Liter. Von der Stadt zum Flughafen ist es nur eine Fahrt von max. 15 Minuten, das macht sich im Tank nicht bemerkbar.
Ich hoffe euch hiermit Lust auf einen Road Trip von Darwin über den Kakadu NP sowie Litchfield NP bis zurück nach Darwin gemacht zu haben, ich wünsche euch viel Spaß beim Planen und Nachreisen. Solltet ihr auf der Suche nach Unternehmungen in Darwin sein, so kann ich euch den Blogeintrag Darwin – Northern Territory empfehlen.
Anmerkung: alle Unterkünfte, besuchte Aussichtspunkte sowie gebuchte Touren/Attraktionen sind von mir selbst ausgewählt worden, hier gibt es keine Kooperation und ich verdiene mit der Verlinkung kein Geld.
Die genannten Preise sind vom Stand Juni 2024, es wird keine Haftung für teurere Preise übernommen.

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