Western Australia – Roadtrip durch den Süden in 9 Tagen

Great Ocean Drive

Western Australia – der größte Bundesstaat von Australien & auch einer der mystischsten – abgesehen vom Northern Territory, wo fast niemand hinfährt, außer man fliegt ins Outback zum Uluru. Western Australia wird mit dem ultimativen Roadtrip gleichgesetzt. Viele Reisende reisen entweder von Melbourne aus mit dem Auto durch das Nulllabour bis nach Western Australia oder sie fahren von Perth durch den Norden von Western Australia bis hin nach Darwin ins Northern Territory.

Wer allerdings nicht ganz so ewig durch Western Australia unterwegs sein möchte oder nicht so viel Zeit hat, der kann sich für die Great Southern Loop entscheiden: Beginn & Endpunkt ist Perth, von dort geht es in den Süden an die Küste bis hin zur zweit-östlichsten Stadt von Western Australia an der Südküste. Hier ist die grobe Route:

  1. Tag: Perth nach Bunbury
  2. Bunbury – Margaret River – Südwestliche Küste – Walpole
  3. Walpole – Denmark – Albany
  4. Albany & die Region darum herum
  5. Albany – Bremer Bay
  6. Bremer Bay – Hopetoun
  7. Hopetoun – Esperance
  8. Esperance – Kulin (Wave Rock)
  9. Kulin – Perth

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich die Route grob nach der Vorlage der Travel Agency German’s Travel abfahre – hier findet ihr den Link der Originalroute: https://germans.travel/de/blog/roadtrip-in-australien/10-tage-roadtrip-durch-sdwestaustralien – da mir nicht so viel Zeit blieb, habe ich die Route etwas zusammen gestaucht bzw. entschieden am Ende nicht an einem Tag 7,5h zu fahren, sondern die Strecke zurück auf 2 Tage aufzuteilen – und selbst das war im Nachhinein schon wirklich weit & sehr viel zu fahren!

Fahren könnt ihr entweder mit einem Mietwagen oder mit einem Campervan – beides hat seine Vor- sowie seine Nachteile. Der Mietwagen verbraucht weniger Sprit auf 100km (ihr fahrt viele Kilometer, das ist nicht zu unterschätzen!) und ist meist etwas günstiger. Dafür braucht ihr eure eigenen Übernachtungen & diese sind an der Westküste nicht einfach zu organisieren bzw. nicht gerade günstig, denn Hostels sind rar gesäht. Der Campervan hingegen ist definitiv teurer in der Miete, allerdings spart ihr euch viel Geld bei den täglichen Übernachtungen. Frei stehen kann ich nicht beurteilen, es gibt viele Campgrounds in der gesamten Gegend und so seid ihr definitiv flexibel. Wofür ihr euch letztendlich entscheidet, ist eure Entscheidung – beides hat etwas & ihr werdet bei beiden Optionen viel Spaß haben unterwegs 🙂 Die Strecken sind nicht gerade extrem schwierig zu fahren, es geht oft viel geradeaus, es gibt genügend Überholmöglichkeiten und abgesehen von der Gegend rund um Walpole ist es auch nicht zu hügelig, nur manchmal gut kurvig.

Tag 1: Perth nach Bunbury

Heute holt ihr euer Mietauto ab, am besten entscheidet ihr euch für eine Abholstation in der Stadt anstatt vom Flughafen, sonst müsst ihr noch mit den Öffis dorthin fahren oder euch ein Uber nehmen. Ebenso solltet ihr eure Abholzeit recht zeitig am Morgen buchen, ich habe mein Auto um 09 Uhr morgens abgeholt, so hatte ich noch genug Zeit um pünktlich nach Bunbury zu kommen.

Mein neuer Begleiter für die nächsten Tage

Von Perth nach Bunbury braucht man ca. 1:45h, wenn man gemütlich ohne extra Stopps runterfährt. Doch warum fährt man genau nach Bunbury? Hier wartet eine ganz besondere Attraktion auf euch: das Dolphin Discovery Centre – hier könnt ihr eure Delfin Watching Tour buchen – sie bieten die Tour 2 x täglich an: um 10:30 oder um 12:00 – 10:30 ist nicht zu schaffen am selben Tag von Perth aus, aber 12:00 Uhr schafft ihr gut. Auf eurer Buchungsbestätigung steht, dass ihr die Tickets um 11:15 abholen müsst, das wird aber nicht so streng gesehen – man kann bis um 11:40 die Tickets abholen, um 11:45 beginnt die Tour. Die Tour selbst dauert circa 90 Minuten, man fährt mit einem kleinen Boot hinaus auf durch die Bucht bzw. entlang der Flussmündung in das Meer. Gerade bei der Flussmündung tummeln sich immer wieder Delfine – ihr solltet also auf jeden Fall welche sehen unterwegs – zwar nicht immer so nah, wie man es sich wünschen würde, aber immerhin seht ihr welche.

Wenn man eine Delfin Beobachtungstour bucht, dann bekommt ihr 50% auf den Eintritt in das Discovery Centre – hier gibt es ein kleines Aquarium mit einigen lokalen Meerestieren, sowie Schildkröten und Seesternen – die Seesterne darf man sogar berühren 🙂 Es gibt mehrmals täglich Fütterungen, ihr kommt um 13:30 von eurer Tour zurück, um 14 Uhr ist die Fütterung des Haupttanks, das bietet sich also gut an.

Nach eurem Besuch im Discovery Centre geht es weiter nach Bunbury – hier gibt es leider keine Hostels, ich kann euch empfehlen, im Rose Hotel & Motel zu schlafen – die Zimmer sind toll & sauber und man bekommt einen 25$ Voucher für den Pub – das könnt ihr super für euer Abendessen nutzen. Außerdem seid ihr direkt in der Stadtmitte, ein Coles ist keine 5 Geh-Minuten weiter weg.

Nach einer Erholungspause geht es auf die Erkundigung des kleinen Ortes, hier gibt es einen netten kleinen Aussichtspunkt, der Marlston Hill Lookout – hier klettert ihr einige Stufen hinauf und habt einen tollen Blick auf die Bucht, der Aufstieg ist es definitiv wert.

Wieder runter geht es vorbei am Lighthouse zum Strand – der indische Ozean ist kühl & hat eine wilde Strömung, es ist wunderschön am Strand entlang zu laufen in beide Richtungen – nur Achtung, manchmal sind die Wellen größer oder stärker als man denkt & man ist auf einmal bis zu den Shorts nass, aber die Abkühlung tut auch einfach gut 🙂

Am Abend kann ich euch wie gesagt den Pub vom Rose Hotel & Motel empfehlen – hier ist immer viel los & das Essen sehr in Ordnung. Mit meinem Voucher habe ich für einen Burger & eine Coke nur noch 5$ gezahlt – da freut man sich doch, wenn man etwas Geld ’sparen‘ kann und so wird der Übernachtungspreis schon fast wieder erschwinglich 🙂

Tag 2: Bunbury – Margaret River – Südwestliche Küste – Walpole

Heute ist ein ganz schön aktiver Tag & es steht viel Fahren auf dem Programm – wenn ihr mehr als nur 9 Tage Zeit habt, dann solltet ihr den Tag auf 2 Aufteilen: Bunbury nach Margaret River mit der Südwestlichen Küste und am nächsten Tag dann Margaret River nach Walpole.

Im Rose Hotel & Motel gibt es kein Frühstück, ihr habt aber einen Kühlschrank, also könnt ihr euch ein Frühstück selbst machen oder geht ins Shopping Centre nebenan und holt euch dort etwas to go – Frühstücken gehen ist zwar verlockend, aber der Tag wird heute lang, daher bleibt dafür leider keine Zeit.

Eure erste Fahrtstrecke ist heute 70km lang von Bunbury nach Busselton – hier wartet der Busselton Jetty auf euch – der längste Steg von Westaustralien. Man zahlt hier Eintritt, es gibt verschiedene Optionen:

  • Tagesticket zum Spazieren für 4$
  • Hin & Rückfahrt mit der Bimmelbahn (45 Minuten insgesamt)
  • Hin & Rückfahrt mit der Bimmelbahn & Eintritt ins Under Water Aquarium

Da ich gestern schon im Aquarium war im Discovery Centre und heute viel fahren ansteht, habe ich mich für das selbst laufen entschieden & so war der Eintritt auch günstiger. Für einen Weg braucht ihr 20 Minuten, selbst wenn man schlendert, ist man schneller unterwegs als mit dem Bummelzug. Daher lohnt es sich nicht wirklich, die extra Kosten für die Bimmelbahn zu zahlen. Vom Ende des Steges aus habt ihr einen tollen Blick auf die Küste, den ihr genießen könnt. Zurück an der Küste geht es zurück zum Auto und weiter an der Küste entlang.

Es gibt einige tolle Aussichtspunkte, die ihr auf eurem Weg zum Cape Naturaliste besuchen könnt, ich war an folgenden Punkten:

  • Castle Rock
  • Gannet Rock
  • Point Picquet

Es gibt noch einige andere kleinere Lookouts, die ihr auf eurem Weg zum Cape Naturaliste Lighthouse anfahren könnt. Am Lighthouse angekommen, zahlt man nur 6$ Eintritt, es gibt ein kleines Museum über das Leben der Familien der Leuchtturmwärter, bevor man zum Lighthouse kommt. Hinter dem Leuchtturm findet man eine kleine Aussichtsplattform, wenn man Glück hat, so sieht man ganz in der Ferne noch ein paar Wale, wenn gerade Saison ist.

Weiter geht es vom Lighthouse zum Yallingup Beach Lookout sowie zu dem Aquarium – wer Zeit hat, sollte hier schnorcheln, es soll sich wohl sehr lohnen. Aber auch so, ist es ein süßer Ort mit einem kleinen Spaziergang. Außerdem sieht man auch die Canal Rocks – ein beeindruckender Anblick!

Das wohl tollste wartet auf euch beim Injidup Natural Spa – hier solltet ihr spätestens eure Badesachen anziehen & dann den Weg über die Felsen/Steine klettern zum Natural Spa – hier gibt es 2 kleine Becken, wo Meerwasser darin schwimmt & immer wieder Wellen über die Steine hineingespühlt werden. Es ist einfach herrlich, wenn auch einfach eisig kalt!

Nach dem erfrischenden Bad wird es nun aber auch wirklich Zeit für eure große Weiterfahrt, von hier geht es nun weiter nach Walpole – das sind 3,5h Fahrt & ihr solltet so aufbrechen, dass ihr spätestens zum Einbruch der Dunkelheit dort sein solltet. Die Fahrt ist nicht zu unterschätzen, es ist sehr kurvig & auch etwas anstrengend zu fahren, also lasst euch definitiv Zeit. Australiens ‚Highway‘ ist nicht wie in Europe immer eine gerade Strecke mit mehreren Spuren, sondern oftmals nur einspurig mit vielen Kurven & gerade vor Walpole wird es auch noch sehr hügelig!

Tag 3: Walpole – Denmark – Albany

Heute morgen geht es weiter zu der nächsten großen Attraktion: dem Valley of the Giants – nur 15km von Walpole entfernt wartet hier ein großes Wunder auf euch! Die Giants werden nicht umsonst so genannt, die Bäume können bis zu 70m hoch wachsen. Hier gibt es einen Tree Top Walk, den ihr definitiv mitnehmen solltet. Der Eintritt kostet 21$ und ist es definitiv wert – man läuft hier bis zu 40m weit oben durch das Tal der Bäume & danach kann man noch unten auf einem Pfad spazieren.

Der Tree Top Walk ist schon beeindruckend, ich fand aber den Spaziergang unten noch beeindruckender, da man so so richtig sieht, wie hoch die Bäume wirklich sind & man fühlt sich extrem klein!

Ihr braucht circa 1,5 Stunden maximal dort & dann geht die Fahrt weiter in Richtung Denmark. Vor Denmark gibt es eine Abzweigung zu einer Toffee Factory, hier solltet ihr unbedingt halt machen & euch mit Toffee verpflegen! Außerdem sind die Milkshakes dort extrem lecker & schwer zu empfehlen!

Euer Milkshake nehmt ihr mit zu den Green Pools, es ist nicht weit von der Factory aus, hier hat man wieder tolle Ausblicke auf die Green Pools sowie auf die Elephant Rocks – die Abzweigung ist es definitiv wert!

Danach findet ihr euch auf dem Weg nach Denmark noch in einer Chocolate Factory ein – hier gibt es sehr leckere Pralinen & eine große Auswahl an heißer Schokolade, etc. Mein Magen war noch so zu von dem Milkshake, daher habe ich mir einfach ein paar Pralinen mitgenommen für später, sie sahen einfach zu gut aus, um zu wiederstehen 🙂

Denmark selbst ist keine große Attraktion, es ist ein kleines süßes Dorf mit einigen Essensmöglichkeiten, aber mehr passiert hier auch nicht – ihr könnt also leicht auf dem Weg nach Albany dort für ein paar Minuten halten & dann wieder weiterfahren.

Von Denmark bis nach Albany ist es nicht mehr weit, ihr fahrt keine 3/4h mehr & seid an eurem Ziel für heute angekommen. Albany besitzt mal wieder einen richtigen Supermarkt, also Coles, Woolworths oder Aldi und nicht nur IGAs – ansonsten ist der Ort nicht groß, aber genau richtig zum Erholen. In Albany gibt es auch wieder mal ein Hostel, das 1849 Backpackers – es ist kein Luxus Hostel, aber günstig – nur euer eigenes Besteck solltet ihr dabei haben, das ist leider Mangelware dort. Ansonsten ist es auch etwas schmuddelig & chaosig, aber für ein bis zwei Nächte vollkommen in Ordnung.

Alle Besichtigungen könnt ihr auf den morgigen Tag verschieben, den Nachmittag könnt ihr also zum Erholen nutzen & euch das Örtchen anschauen. Im Hostel kann man auch kochen, also könnt ihr euch im Supermarkt etwas zum Kochen holen & so mal wieder gut Geld sparen.

Tag 4: Albany & Umgebung

Nach einem gemütlichen Frühstück steht heute wieder bissl was an Erkunden an. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf gehts zurück ins Auto/Van und an die Küste. Aktuell ist The Gap & Natural Bridge geschlossen, wenn es offen ist, ist das euer erster Lookout Stopp.

Direkt nebenan sind die Blowholes – definitiv hier abbiegen und die paar hundert Meter hinlaufen. Wenn die Holes aktiv sind, kommt hier Wasserrauch von den aufschäumenden Wellen – ein echt cooles Erlebnis! Außerdem ist das Wasser hier so extrem türkisblau, einfach herrlich!

Blow Holes in Action

Neben den Blowholes findet ihr den Jimmy Newell‘s Harbour Lookout – fast niemand hält hier doch ein kurzer Stopp ist es wert, hier liegt eine wunderschöne Bucht!

Jimmy Newell‘s Harbour

Bevor es zur Whaling Station geht, haltet nochmal an den Salmon Rocks – ein süßer kleiner Ausblock, ich habe hier sogar Delfine in der Bucht schwimmen sehen.

Bei der Whaling Station angekommen, könnt ihr hier locker einen Nachmittag verbringen. Es gibt verschiedene Gebäude mit Ausstellungen, das alte Walfangschiff liegt hier vor Anker zum Besichtigen und man bekommt mit dem Ticket auch den Eintritt in den botanischen Garten hier – wie ihr seht kann man hier schön viel Zeit verbringen. Am Nachmittag danach geht es dann zurück nach Albany, wo man den restlichen Tag nochmal entspannen kann.

Tag 5: Albany – Mount Bluff Knoll Hike – Bremer Bay

Heute geht es wieder früh weiter, schnell aus Albany auschecken und dann fahrt ihr ca. eine Stunde in den Stirling Ranges Nationalpark zum Mount Bluff Knoll. Die Wanderung wird ausgeschildert mit 3-4h und mittelachwer. Sie ist definitiv machbar, aber auch echt anstrengend, der Weg besteht fast nur aus Stufen. Ich habe es als gute Challenge empfunden für meinen inneren Schweinehund und kann es euch nur empfehlen 🙂

Hoch & runter braucht man circa 4 Stunden. Man denkt auf dem Weg nach oben ständig man ist nun endlich da, aber der Weg geht immer weiter: es wird oben ziemlich kurvig, die Stufen sind endlich vorbei, man läuft noch über das Plateau und ist dann endlich da. Der Ausblick über die Stirling Ranges ist einfach super!

Zurück am Auto/Van/Camper geht es nun weiter in Richtung Bremer Bay. Hierhin fahrt ihr in circa 1,5h, die Fahrt ist nicht allzu spektakulär aber nicht nur rote Wüstenlands haft 🙂 nach einer heißen Dusche könnt ihr den Tag chillen und es euch gemütlich machen 🙂

Tag 6: Bremer Bay – Hopetoun

Heute steht nur eine kleine Fahrt an und viel Zeit zum Erholen nach der Wanderung gestern.

Heute geht es von Bremer Bay weiter nach Hopetoun. Unterwegs kommt ihr in Ravensthorpe vorvei, hier solltet ihr nochmal volltanken bevor es morgen nach Esperance geht, wo man erst wieder tanken kann.

Hopetoun selbst bietet nicht allzu viel, man kann hier im IGA einkaufen gehen und es gibt einen schönen Strand.

Tag 7: Hopetoun – Cape Le Grand Nationalpark – Esperance

Heute geht es früh weiter, die Fahrt nach Esperance ist ca 2h lang bis ihr die Stadt erreicht. Für mich war Esperance keine Offenbarung, aber es ist ganz nett mal wieder einen Woolworths zu haben und richtig einkaufen zu gehen.

Bevor man in Esperance ist, kann man noch den Great Ocean Drive fahren. Die Great Ocean Road kennt jeder, aber der Great Ocean Drive ist auch sehr sehenswert! Hier gibt es einen Salzsee, je nach Wasserstand ist er entweder pink oder blau/silbern. Je nachdem wo man hier rauszieht, hat man das Gefühl man steigt die Treppen hinunter ins Paradies, so herrlich!

Von Esperance zum Cape Le Grand Nationalpark sind es nochmal 35 Min Fahr, am Eingang vom Nationalpark zahlt ihr die 17$ Eontritt für einen Tag. Der erste Stopp hier ist die Lucky Bay – hier kann man mit Geländewagen am Strand fahren, das Wasser ist extrem blau und es wartet ein weißer Strand auf euch. Achtung: es ist oft sehr windig hier 😉

Weiter geht es zur Thistle Cove, einer Steinformation an einem anderen Strand – ganz anders als die Lucky Bay aber trotzdem mega schön!

Ein vorletzter Stopp führt euch zur Hellfire Bay – in meinen Augen schöner als die Licky Bay. Hier ist man mehr unter sich, es fahren keine Autos am Strand und man kann super baden gehen ☺️

Zum Abschluss kann man noch an den Main Beach fahren. Kein schöner Strand aber ein schöner Ausblick und ich hatte Glück und hatte hier 2 Kängurus gesehen – so süß!

Tag 8: Esperance – Wave Rock

Heute geht es die erste Hälfte der Fahrt nach Perth zurück. Von Esperance zum Wave Rock sind es circa 4h reine Fahrtzeit.

Tankt in Esperance nochmal voll, das ist günstiger als in Ravensthorpe oder am Wave Rock.

Der Wave Rock selbst ist nicht ziemlich groß, aber ganz cool zum Anschauen und teilt die Strecke in 2 🙂 der Wave Rock ist ein Hügel, der an der einen Seite aussieht wie vertikale Wellen. In der Nähe gibt es eine Touri Info mit einem kleinen Imbiss, den man sich auch anschauen kann dort.

Tag 9: Wave Rock – Perth

Heute bricht euer letzter Roadtrip Tag an. Ihr könnt nach dem Frühstück direkt aufbrechen, es sind nochmal 3:45h bis nach Perth und unterwegs gibt es leider so gut wie gar nichts zum Anschauen.

Wer noch nicht in Fremantle war, der kann kurz vor Perth noch dorthin abboegen, hier gibt es einen tollen Market, ein Gefängnis sowie ein paar kleine süßen Läden in der Innenstadt ☺️

Euren Mietwagen/Camper könnt ihr mittags zurückgeben und habt so noch ein paar Stunden in Perth, um die Stadt zu erkunden.

Fazit: War der Roadtrip es wert?

Klar es ist brutal viel Fahren auf 9 oder 10 Tagen und man hat fast jeden Tag viel zu tun zum Erkunden und/oder Anschauen. Aber die Natur unten bei Margaret River ist schon echt beeindruckend und es definitiv wert. Auch die Region um Esperance herum ist wirklich mega, also würde ich sagen, es ist es definitiv wert!

Wer mehr Zeit hat als die 9 Tage, sollte sich auch mehr Zeit behmen, so hat man an den einzelnen Plätzen mehr Zeit zum Erkunden & Genießen – aber auch so war es einfach toll, WA ist doch nochmal was ganz anderes als die East Coast 🗺️

Eine Antwort zu „Western Australia – Roadtrip durch den Süden in 9 Tagen“

  1. Avatar von Hannelore und Klaus
    Hannelore und Klaus

    Toller Bericht, wenn man viel Zeit und ein gut gefülltes Konto hat ist dieser Tripp nicht zu verachten.

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